Finden Sie interessante Begriffe aus der Welt der Weine von A wie Auslese bis Z wie Zweigelt: Viel Spaß beim Stöbern! (Quelle: Wikipedia.de)
B
| Begriff | Definition |
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| Barrique |
Das Fass wird beim Ausbau des Weins zur Lagerung eingesetzt, um das Aromaspektrum und die Gerbstoffe (Tannine) mit Komponenten aus dem Holz wie Vanillin abzurunden. Je neuer das Fass, desto größer sein Einfluss auf den Geschmack. Außerdem wird der Wein durch den minimalen Luftaustausch beeinflusst. Der Wein erhält dadurch eine oxidative Reife. Der Barrique- Ausbau wird vor allem bei Rotwein praktiziert, ist aber durchgängig bei roten und weißen – trockenen und edelsüßen – Weinen aus den Anbaugebieten Bordeaux und Burgund zu finden. Die Reifung im Eichenholz macht einen Wein nicht unbedingt besser; sie ist für kräftige Sorten wie Cabernet- Sauvignon oder Chardonnay geeignet, würde aber einen subtilen Riesling erdrücken. |
| Blanc de Noir |
Blanc de Noir (franz. wörtlich: „Weißer aus schwarzen“) ist die französische Bezeichnung für einen aus roten Trauben gekelterten weißen Wein, Champagner oder Crémant, der aber nach deutschem Weinrecht ein Rotwein ist. Der Saft der meisten Weinbeeren ist hell, gleichgültig, welche Farbe die Schale hat. Wird der Saft vor der Gärung von den Schalen getrennt, erhält man hellen Wein. Das ist das übliche Verfahren, um in Frankreich aus Pinot Noir und Pinot Meunier einen weißen Wein zu erzeugen. Dabei soll die Verwendung von Pinot Noir dem Champagner Gewicht und Körper verleihen. Der Blanc de Noir weist im Gegensatz zum fast farblosen Blanc de Blanc einen leichten Roséton auf. Ist das Ergebnis zu dunkel, wird der Wein Taché genannt. In Deutschland werden mittlerweile auch einige Weine mit „Blanc de noirs“ bezeichnet. Eine rechtliche Regelung diesbezüglich gibt es bislang zwar noch nicht, aber die folgenden Punkte werden in der Weinkontrolle als allgemein geltend angesehen: - Für „Blanc de noir“ muss der Wein zu 100 % aus hell gekeltertem Lesegut einer oder mehreren Rebsorten stammen, die im Rebsortenverzeichnis als Noir- Sorten definiert sind. Die Privilegierung, die z. B. für die Angabe „Weißherbst“ gilt und nach der der Wein aus nur 95 % hellgekeltertem Most hergestellt sein muss, kann hier nicht herangezogen werden. Ein Roséwein kann daher nicht als „Blanc de noir“ bezeichnet werden. - Spätburgunder Weißherbst kann mit der Angabe „Blanc de Noir“ in der Etikettierung ergänzend bezeichnet werden. - Bei einem hellgekelterten Wein kann auf die Weinart „Weißherbst“ verzichtet werden. Es reicht die Angabe der Rebsorte und die „Blanc de Noir“-Angabe. Vorgaben zur Gestaltung der Schriftzeichen sind für die Angabe „Blanc de Noir“ nicht festgelegt. - Bei hellgekelterten Weinen aus mehreren Rebsorten genügt auch allein die Angabe „Blanc de noir“ ohne Angabe der Rebsorten oder Weinart auf dem Etikett. - Anstatt „Blanc de noir“ kann auch die Angabe „weißgekeltert“ verwendet werden. |
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Zahlreiche Auszeichnungen bei der Landesprämierung Bronze für 2009er Gewürztraminer Spätlese trocken Rückblick 2011 das turbulente Weinjahr 2010 mit der sehr kleinen Erntemenge steckt uns noch in den Knochen, doch sind die Fässer jetzt gefüllt mit dem neuen Jahrgang. |



