Finden Sie interessante Begriffe aus der Welt der Weine von A wie Auslese bis Z wie Zweigelt: Viel Spaß beim Stöbern! (Quelle: Wikipedia.de)
M
| Begriff | Definition |
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| Maische |
Bei der Weinbereitung werden die entrappten Trauben in einer Mühle zerdrückt, so dass ein Gemisch aus Traubenkernen, Schalen und Most entsteht. Für Weißweine kommt der gezielten Anwendung der Maischestandzeit im Bestreben um die Produktion rebsortentypischer Weine besondere Bedeutung zu. Durch die Maischestandzeit werden bestimmte Substanzen freigesetzt, die die Sensorik des späteren Weines beeinflussen. Die Standzeit der weißen Traubenmaische ist relativ kurz und dauert bis zu maximal 24 Stunden. Wird, wie bei der Rotweinbereitung, eine Maischegärung gewünscht, lässt man dieses Gemisch stehen. Es beginnt zu gären und löst dabei Phenole und Tannine aus den Schalen. Einfache Weine entstehen durch zwei- bis dreitägige Maischestandzeit während der Gärung. Manche Weine stehen darüber hinaus noch längere Zeit auf der Maische. |
| Morio-Muskat |
Morio-Muskat ist eine weiße Rebsorte. Sie entstand laut Angaben des Züchters aus einer Kreuzung von Silvaner und Weißburgunder; diese Angabe wurde jedoch angezweifelt. Die Kreuzung erfolgte im Jahre 1928 durch Peter Morio (1887-1960) am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof in Siebeldingen. Sortenschutz wurde 1956 erteilt und seit 1982 ist sie als „freie“ Sorte in die Sortenlisten eingetragen. Die Rebsorte liefert einen Wein mit kräftigem Geschmack und ausgeprägtem Muskat- Bouquet, sie war aber laut Morio nicht mit der Rebsorte Muskateller verwandt. Es erschien jedoch unwahrscheinlich, dass aus einer Kreuzung zweier recht neutraler Sorten eine Aromasorte entsteht. Daher wird die Kreuzung mit Silvaner x Gelber Muskateller angegeben. Sortenrein ausgebaut ergeben sich durchaus interessante Weißweine. Um eine gute Qualität zu erreichen sollte die Sorte in einer entsprechenden Lage stehen. Bei geringem Mostgewicht können die Weine unreif und grasig wirken. Aus reifen Trauben liefert die Sorte die typische "Morio-Aromatik" mit einer nicht überparfümierten Muskatnote. Die Weine erinnern an Zitrone oder Holunderblüte. |
| Müller-Thurgau |
Müller-Thurgau ist eine weiße Rebsorte, die heute aus Rechts- und Marketinggründen auch Rivaner genannt wird. Müller-Thurgau ist mit 42.000 ha Anbaufläche weltweit die erfolgreichste Neuzüchtung. Von den originalen Stecklingen der Züchtung ist ein Exemplar in Wädenswil erhalten geblieben. Die Sorte stellt an Klima und Bodenbeschaffenheit relativ geringe Ansprüche. Die Reben reifen früh und bringen große Ertragsmengen. Die Sorte Müller- Thurgau ist aufgrund ihrer geringen Säure mild, aber dennoch fruchtig. Die Weine sollen noch relativ jung getrunken werden, mit wenigen Ausnahmen werden sie durch die Lagerung nicht besser. Trocken und halbtrocken ausgebaut wird die Sorte heute sehr häufig als „Rivaner“ bezeichnet, nach den ursprünglich vermuteten Elternreben Riesling und Silvaner. Der Grund: Obwohl sich aus Müller-Thurgau durchaus hochklassige Weine keltern lassen, hat die Traube mittlerweile beim Publikum einen sehr schlechten Ruf, weil sie aufgrund des erzielbaren hohen Ertrags allzu oft für minderwertige Massenweine missbraucht wurde. Die in der Schweiz gebräuchliche Bezeichnung „Riesling×Silvaner“ ist älteren Ursprungs, Hermann Müller wollte nicht, dass sein Kreuzungsprodukt in seinem Heimatland unter seinem Namen bekannt wird. |
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Zahlreiche Auszeichnungen bei der Landesprämierung Bronze für 2009er Gewürztraminer Spätlese trocken Rückblick 2011 das turbulente Weinjahr 2010 mit der sehr kleinen Erntemenge steckt uns noch in den Knochen, doch sind die Fässer jetzt gefüllt mit dem neuen Jahrgang. |



